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Im Derby geht nur ein Matchplan auf

27:21-Heimsieg der HSG Böblingen/Sindelfingen gegen SG H2Ku Herrenberg II - Achim Schwab und Joshua Stöffler verletzt raus

Im Schwitzkasten des Herrenbergs Finn Böhm: Der immer stärker werdende Stefan Trunk war von der SG H2Ku Herrenberg II kaum zu halten und erzielte insgesamt elf Tore Fotos: Simone Ruchay-Chiodi

In dieser Saison scheint alles ein bisschen anders zu sein: Ging die HSG Böblingen/Sindelfingen zuletzt gegen die SG H2Ku Herrenberg II zweimal leer aus, verteidigte sie am Samstagabend mit dem 27:21-Heimsieg ihre Tabellenführung in der Handball-Landesliga der Männer.

Artikel vom 12. November 2017 - 19:30

Von Michael Stierle

SINDELFINGEN. Es war vor allem ein Sieg der taktischen Disziplin und einer überragenden Abwehrleistung. "Wahnsinn", staunte selbst HSG-Trainer Volker Blumenschein. "Wir haben fast alles richtig gemacht, uns ist im ganzen Spiel nur ein Deckungsfehler unterlaufen." Die "BöSis" waren schnell auf den Beinen, attackierten hart, aber nie unfair, leisteten sich keine dummen Fouls und damit auch so gut wie keine Zeitstrafen. Der Kleinste war dabei fast der Größte: Freddy Todt. "Er macht das richtig klasse", so Blumenschein über seine Speerspitze in der 5:1-Abwehr vor dem fast unüberwindbaren Innenblock mit Markus Schwab und Stefan Trunk. "Das haben wir jetzt genau so ein halbes Jahr trainiert, muss aber auch passen, sonst ist man dahinter offen wie ein Scheunentor."

"Ich war darauf eingestellt", zeigte sich SG-Trainer Markus Ilitsch von dieser Variante nicht überrascht. Beim Auswärtssieg der HSG in Esslingen vor einer Woche stand er mit der Videokamera auf der Tribüne, hatte alles gefilmt. Seine Antwort: Spielmacher Dominic Horsch, dem Todt nicht von der Seite wich, wechselte einfach von der Mitte auf Halblinks im Rückraum. "Wir hätten das lösen können, hatten aber zu wenig gute Aktionen, weil wir uns an die Vorgaben nicht gehalten haben." Dabei hatte sich seine Mannschaft so viel vorgenommen. "Wir wollten den Tabellenführer ärgern, die Vorfreude war groß", so Ilitsch. "Doch dazu gehört nicht nur eine maximale Leistungsbereitschaft, sondern auch die taktische Disziplin, die uns im bisherigen Rundenverlauf ausgezeichnet hat." Und mit nachdenklicher Miene: "Wir waren weit weg von dem, was wir können, haben dem Gegner die Punkte fast auf dem Silbertablett serviert."

Dabei ging seine Mannschaft 2:0 in Führung, weil sich die "BöSis" genau 6:43 Minuten Zeit ließen für ihr erstes Tor. Beim 3:3 war der Gleichstand erreicht, beim 8:5 durch einen verwandelten Siebenmeter von Todt war die HSG drei Tore weg, nach Stefan Trunks 9:5 folgte die erste Schrecksekunde: Achim Schwab stürzte nach einer spektakulären Rettungsaktion, musste ins Krankenhaus und wird am Dienstag operiert (Schultereckgelenksprengung). Vielleicht begegnete er ja später noch dem Herrenberger Joshua Stöffler, der nach einem Zusammenprall ebenfalls mit schmerzverzerrtem Gesicht und kaputtem Knie liegen blieb.

Für Achim Schwab kam der erst 18-jährige Finn Spitzl, der sich aber mit einer erstaunlichen Coolness einfügte: Passsicher, gute Anspiele auf den Rechtsaußen und selbst zweifacher Torschütze. "Tolles Debüt, vor allem vor solch einer Kulisse", so Blumenschein beim Blick auf die erneut rappelvolle Tribüne. "Ich bin froh, dass ich einen Spieler habe, der auch mal größer ist als 1,95 Meter." Nächste Woche in Grabenstetten wird der Youngster aber wieder Platz machen für Urs Bonhage, der nach seiner Ellbogenverletzung ein Spiel aussetze.

Nach einer Auszeit der Gäste traf Trunk per Kempa-Trick - das hatten sich die "BöSis" in der kurzen Besprechung genau so vorgenommen - zum 10:7, erneut Todt hatte nach Balleroberung nur noch das leere Tor vor sich - 11:8. Ein Treffer, den sogar SG-Keeper Nic Rhothert mit Frust-Beifall begleitete, saß er doch tatenlos auf der Bank, weil sein Trainer es mit einem zusätzlichen Feldspieler versuchte. "Es ist klar abgesprochen, wer für den Torhüter kommen muss", schüttelte Ilitsch den Kopf. Sein Pausenfazit: "Elf Gegentore in einer Halbzeit sind in Ordnung, zumal fünf oder sechs über Tempogegenstöße fielen. Dafür war unser Angriffsspiel zu fehlerbehaftet."

Vielleicht ein Grund dafür: Jan Kussmann wurde nur sporadisch eingesetzt. "Er trainiert fast nur noch bei der ersten Mannschaft, deshalb fehlt ihm in der Zwischenzeit die Bindung", hätte Ilitsch das gerne anders. Außerdem hatte Oberliga-Coach Alexander Job am Vormittag noch ein Training angesetzt - mit Kussmann und Finn Böhm. "Er scheint ein bisschen müde zu sein", so Papa Hansi Böhm, früher selbst Kreisläufer in der Bundesliga und am Samstag am Kampfrichtertisch, über seinen Filius. Beide, Kussmann und Böhm, waren auch am Sonntag im Oberliga-Spiel in Deizisau dabei - vielleicht ist das Ganze doch ein bisschen viel für die Jungs.

Stefan Trunk und Florian Freundt erzielen zusammen 21 Tore

Aus dem 11:9 nach Horschs einzigem Treffer machten Marc Petri und Finn Spitzl mit zwei klasse herausgespielten Toren ein 13:9, ehe auch der gewiss nicht zimperliche Nic Rhotert unliebsame Bekanntschaft mit den Kräften eines Finn Spitzl machte und sich eine Beule einhandelte. Beim 17:12 betrug der Unterschied fünf Tore, nach dem 23:17 durch Markus Schwab mit Brachialgewalt schon sechs. Ilitsch zog seine letzte Trumpfkarte, setzte konsequent auf einen siebten Feldspieler sowie auf doppelte Manndeckung für Trunk und Raff, doch die HSG ließ sich ihren Vorsprung nicht mehr nehmen. "Mal eine Zeitstrafe wegen Meckerns, dann wieder eigene Fehler", suchte der SG-Trainer die Schuld zuallererst bei seiner Mannschaft. Wie beim Schlusspunkt zum 27:21, als der erneut überragende Stefan Trunk leichtes Spiel hatte, seinen elften Treffer zu erzielen, denn das Tor war erneut verwaist. Ihm am nächsten kam von der SG H2Ku II Florian Freundt, ein technisch ganz feiner Rückraumspieler, der zehnmal traf.

"Unser Matchplan ging auf, es ist aber auch alles zu unseren Gunsten gelaufen", wirkte Volker Blumenschein aufgeräumt. "Da kann man als Trainer sehr, sehr zufrieden sein." Ganz anders dagegen die Gefühlslage beim Gegner: "Die HSG war klar besser, wir haben sie aber auch nicht richtig gefordert", so Markus Ilitsch.

HSG Böblingen/Sindelfingen: Meyer, Scheer; Heinkele (2), Petri (1), Trunk (11), Spitzl (2), Raff (1), Todt (5/davon 3 Siebenmeter), A. Schwab (1), M. Schwab (2), Müller (2), Tischner, Herok, Wild. SG H2Ku Herrenberg II: Rhotert; Freundt (10), Simon Klisch (7/davon 4 Siebenmeter), Sebastian Klisch (1), Horsch (1), Böhm (2), Kohler, Stöffler, Kussmann,

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