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HSG M1 - HSG Leinfelden/Echterdingen

Veröffentlicht in Herren 1

Die HSG macht's spannend, gewinnt am Ende aber gegen den Tabellenletzten aus Leinfelden-Echterdingen. Hier der Bericht aus der Kreiszeitung:

31:28 gegen Schlusslicht fällt knapper aus als nötig

Handball-Landesliga: HSG Böblingen/Sindelfingen führt schon 18:11

VON KORNELIUS FRITZ

SINDELFINGEN. "Auch solche Spiele muss man gewinnen", sagte Klaus Wanner, Trainer der HSG Böblingen/Sindelfingen, nach dem Schlusspfiff und schnaufte erst einmal tief durch. Eine Halbzeit lang hatte der Handball-Landesligist den Tabellenletzten HSG Leinfelden-Echterdingen sicher im Griff - und musste am Ende trotzdem zittern, ehe der 31:28(17:11)-Sieg in der Sindelfinger Sommerhofenhalle eingefahren war.

Nachdem die Gastgeber vor einer Woche bei der Niederlage in Calw den Start komplett verschlafen hatten, begannen sie gegen das Team ihres Ex-Trainers Markus Schmid konzentriert und führten nach zehn Minuten mit 7:4. Rückraum-Shooter Nico Kuppinger kam gegen die offensive Gästeabwehr zwar zunächst nicht wie gewohnt zum Zug, dafür konnte sich aber der wiedergenesene Fabian Leupolz mehrmals durchsetzen, und auch Routinier Mark Schenker zeigte eine starke Partie. Zudem hatten die Gastgeber auf der Torhüterposition zunächst ein deutliches Plus: Während Gäste-Schlussmann André Kurz einige unglückliche Tore aus spitzem Winkel kassierte, war Daniel Meyer der gewohnt sichere Rückhalt. So bauten die Gastgeber den Vorsprung weiter aus und zogen von 12:9 auf 15:9 davon (25.). Zur Halbzeit stand es 17:11. 

Gleich nach dem Wechsel legte Nico Kuppinger an seinem 23. Geburtstag noch einen drauf und traf zum 18:11. Die Zuschauer freuten sich bereits auf einen entspannten Abend, doch dann passierte das, was in dieser Saison fast immer passiert, wenn die HSG Böblingen/Sindelfingen ein Spiel scheinbar sicher im Griff hat. Plötzlich verzettelten sich die Spieler in Einzelaktionen, nahmen sich unvorbereitete Würfe und vergaben beste Chancen, darunter auch zwei Siebenmeter. So wurde der Gegner, der wohl selbst nicht mehr an seine Chance geglaubt hatte, wieder stark gemacht. Das Filder-Team traf viermal in Folge zum 18:15 und witterte Morgenluft. Nun zeigten die Gäste auch, dass sie durchaus Handball spielen können: Mehrfach setzte Spielmacher Benjamin Schwarz seinen Kreisläufer Oliver Elflein sehenswert in Szene. Sehr zum Ärger von Klaus Wanner: "Das wussten wir vor dem Spiel und sind trotzdem voll drauf reingefallen", meinte der HSG-Trainer kopfschüttelnd.

Eine Viertelstunde vor Schluss stand die Partie beim Stand von 22:20 für die HSG Böblingen/Sindelfingen auf des Messers Schneide. Und wer weiß, was passiert wäre, wenn die Gäste in dieser Phase nicht zweimal den Pfosten getroffen hätten. So aber konnten sich die Hausherren wieder auf 28:23 absetzen, weil Marc Petri und auch Nico Kuppinger im Angriff Verantwortung übernahmen. "Am Schluss hat sich auch unser dünner Kader bemerkbar gemacht", meinte Gäste-Trainer Markus Schmid. Zwar verkürzte seine Mannschaft noch einmal auf 29:27, doch für eine Wende reichte es nicht mehr. Trotzdem war Schmid bei seiner Rückkehr an alte Wirkungsstätte nicht unzufrieden: "Wir haben gezeigt, dass wir in der Landesliga konkurrenzfähig sind. Leider haben wir uns für die gute Leistung in der zweiten Halbzeit nicht belohnt."

Die HSG Böblingen/Sindelfingen beendet die Vorrunde mit 16:10 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. "Das ist okay", findet Klaus Wanner, "aber wir wissen auch, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben."

HSG Böblingen/Sindelfingen: Meyer, Gsell; Kayser, Petri (7/davon 2 Siebenmeter), Kuppinger (6), Root (1), Schenker (5), Eichner, Leupolz (5/2), Lehmann, Raff, Todt (3/1), Blume (2), Schwab (2).

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HSG M3 -TSV Schönaich

Veröffentlicht in Herren 3

Überragende zweite Halbzeit krönt „Bösis“ im letzten Spiel vor der Winterpause zum verdienten Herbstmeister

Oder auch

Entfesselter Steffen Huck versprüht nach Toilettengang vor gut gefüllten Rängen unbeschreiblichen Spielwitz und Siegeswillen

Doch nicht nur Steffen Huck flitzte an diesem Samstag Spätnachmittag in der Sommerhofenhalle herum. Auch eine junge Dame nutze das große Publikum und sorgte in Halbzeit eins mit einer unplanmäßigen Spielunterbrechung für einiges Aufsehen. Flitzer gibt es eben nicht nur beim Fußball.

Doch nun zum Spiel: Die HSG BB/Sifi ist nicht nur verdienter Herbstmeister, sondern auch jetzt schon der Meister der Spannung. Alfred Hitchcock hätte dieses Spiel nicht besser schreiben können. Nachdem man von Anfang an einen Gegner auf Augenhöhe vor sich hatte, schien es in den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit als könnte sich der Gast aus Schönaich absetzen. Bis zur Halbzeit hatten die stark agierenden Gäste sich einen Vorsprung von vier Toren erarbeitet und mit 9:13 in Führung gelegen. Aufmerksame Leser vorheriger Berichte werden jetzt sagen, dass dies einem Gegner der HSG bisher noch nie viel gebracht hat.

So auch in diesem Spiel. Bereits in Minute 38 war der Vorsprung durch hervorragende Tore von Neuzugang Marc Wankmüller, Dennis Hoffman und Matthias Speidel, der in Halbzeit zwei nun auch endlich den Weg ins Tor finden sollte, nachdem er in Halbzeit eins mehr damit beschäftigt war dem Gästetorhüter Löcher in den Bauch zu schießen, wieder ausgeglichen. Die Umstellung der HSG Abwehr hin zur 5-1 in Kombination mit einem erneut sehr gut aufgelegten Torhüter zog dem Angriff der Gäste aus Schönaich den Zahn. Und als dann in den letzten 10 Minuten die Heimmannschaft nochmal einem Gang hoch schalten konnte war klar, dass die im Anschluss geplante Weihnachtsfeier, durch einen vorhergehenden Sieg, zu einem rauschenden Fest werden sollte.

Hervorzuheben ist in diesem Spiel erneut Steffen Huck, der mit seinen 10! Toren maßgeblich zum Sieg seiner Mannschaft beitrug und sie auch zum Endstand von 29:25 schoss. Kritiker sagten nach dem Spiel, dass, wenn er nicht Mitte der zweiten Halbzeit auf dem stille Örtchen eine Pause eingelegt hätte, er bestimmt das Dutzend hätte voll machen können.

So kann man den Hausherren nur gratulieren und sich in 5 Wochen auf das nächste Heimspiel in der Sommerhofenhalle freuen. Am 10.01. empfängt der Herbstmeister dann die Gäste aus Reutlingen zu einem weiteren, bestimmt spannenden, Handball-Krimi.

Bis dahin wünscht die 3. Mannschaft allen Fans, Freunden und Zuschauern ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Für die überragenden Hausherren spielten:

Alexander Sandhoff; Henri Welker; Steffen Huck (10/4); Marc Köberling (1); Michael Zimmert (2); Marc Wankmüller (4); Sascha Faißt; Andreas Propp; Dennis Hoffmann (6); Cornelius Dold (2); Matthias Speidel (4); Peter Kloos; Fabian Pirschke

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Trainer für HSG F2 gesucht

Veröffentlicht in Frauen 2

Handballtrainer mit Spaß am Sport für ab sofort gesucht!

 
"Wir" = buntgemischter Haufen junger und erfahrener Spielerinnen, die alle
gewillt sind, sich für ihre Mannschaft ins Zeug zu legen!
 
Wir spielen in der Kreisliga und haben einmal wöchentlich Training.
 
Wir bieten:
ein super ausgeglichenes und harmonisches Team!
 
 
Nähere Infos erfragt ihr einfach bei mir unter der angegebenen Mail-Adresse!
 
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Gruß
 
 
Deine neue Frauenmannschaft.