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TV Aixheim - HSG M1

Veröffentlicht in Herren 1

Zum Saisonauftakt hat unsere erste Mannschaft in Aixheim knapp verloren. Hier der Bericht aus der Kreiszeitung:

Am Ende fehlt nur ein einziges Törchen - 29:30

Handball-Landesliga Männer: HSG Böblingen/Sindelfingen kommt in Aixheim ohne Harz nicht zurecht

VON MICHAEL STIERLE 

BÖBLINGEN. Nix Neues in Aixheim: Die HSG Böblingen/Sindelfingen brachte von dort auch im vierten Anlauf (zuvor als SVB, jetzt im zweiten Jahr als Spielgemeinschaft) keinen Sieg mit und verlor 29:30. "Wir haben blöd verloren", meinte der neue Trainer Klaus Wanner, "sind aber auch gar nicht richtig ins Spiel gekommen."

Gründe für den Fehlstart machte er einige aus. Zum Beispiel die harzfreie Halle. "An den anderen Ergebnissen sieht man, dass sich die Mannschaften ohne Harz schwer tun", so Wanner mit Blick auf die Heimsiege von Rietheim-Weilheim und der SG HCL. Auch seine Spieler kamen mit dieser Umstellung im ersten Saisonspiel nicht zurecht. Dazu machte der HSG-Coach eine "viel zu große Nervosität" in seinen Reihen aus. "Vielleicht hat sich die Mannschaft nach der guten Vorbereitung selbst zu sehr unter Druck gesetzt, jeder ist sich selbst im Weg gestanden." Und: Das Fehlen von Fabian Leupholz konnte in der Abwehr doch nicht kompensiert werden. "Wir haben viele verschiedene Varianten probiert", so Wanner über seinen Mittelblock, der bei den Schlagwürfen der Aixheimer viel zu oft das Nachsehen hatte.

12:17 lag die HSG Böblingen/Sindelfingen zur Pause bereits hinten - "und diesem Rückstand sind wir lange Zeit vergeblich hinterhergelaufen" (Wanner). Nicht viel hatte bis dahin von dem geklappt, was sich die Mannschaft vorgenommen hatte. "Hinten nicht richtig zugestellt, vorne lief auch nicht viel", so Klaus Wanner. Er stellte um, ließ im zweiten Durchgang gleich zwei Aixheimer kurz decken, doch erst in der Schlussphase, als die Partie eigentlich schon verloren war, fand die HSG ihren Rhythmus, stand am eigenen Kreis sicher und erzielte mit ihrem schnellen Umschaltspiel endlich auch einfache Tore. Innerhalb von vier Minuten kam sie auf ein Tor heran, "dann lief uns aber die Zeit davon" (Wanner).

Mit einem 29:30 ging's schließlich auf die lange Heimfahrt. "Ein Dämpfer, vielleicht sogar genau zur rechten Zeit, aber kein Beinbruch", hakte der HSG-Trainer die Niederlage schnell ab. "Das war einfach nur ein komisches Spiel, wir können es viel besser." Zeigen kann das seine Mannschaft am nächsten Samstag (19.30 Uhr, Murkenbachhalle) im ersten Heimspiel gegen die SpVgg Mössingen.

HSG Böblingen/Sindelfingen: Meyer; Blume (3), Eichner (8/davon 4 Siebenmeter), Kuppinger (2), Trunk (3), Todt (1), Petri, Martinewsky (4), Schenker (5), Root (3), Schwab, Raff.

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Anmeldung Busfahrt Rietheim

Veröffentlicht in Herren 1

 

Die Männer 1 der HSG fährt mit einem Bus am 01.11.14 zum Auswärtsspiel nach Rietheim.

Der Bus wird gegen 16:30 Uhr an der Hermann Raiser abfahren, wir spielen um 19:30 Uhr.

Es wird Essen und Trinken im Bus geben, wo man sich nach einer kleinen Spende frei bedienen kann.

Die Unkosten für die Fahrt betragen 10,- pro Person.

Bei Änderungen wird es hier auf Website Infos geben...

Anmeldung unter:

http://www.hsg-böblingensindelfingen.de/index.php/anmeldung-busfahrt

 Oder man kann sich bei den kommenden Heimspielen der Männer 1 auch in eine Liste eintragen die an der Kasse ausliegen wird...

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Vorbericht M2 Saison 2014/2015

Veröffentlicht in Herren 2 Saison 2014/2015

Die Rookies kommen

Mit der Entscheidung, den langjährigen Jugendtrainer Marco Cece zum neuen Coach des Bezirksliga-Teams zu machen, hat sich der Vorstand der HSG Böblingen/Sindelfingen auch für ein neues Konzept bei der zweiten Mannschaft entschieden. Während im Reserve-Team früher auch noch der eine oder andere Routinier mitmischte, setzt der neue Coach nun konsequent auf die Jugend: Das Durchschnittsalter des Kaders liegt um die 20 Jahre. „Die zweite Mannschaft soll das Sprungbrett für die erste sein. Meine Aufgabe ist es, junge Talente dafür zu entwickeln“, sagt Marco Cece, der die meisten seiner Spieler bereits in der Jugend trainiert hat.

Vor dieser Saison hat Cece die drei A-Jugendspieler David Hofacker, Daniel Bluthardt und Jan Maurer neu ins Team geholt. Hinzu kommen außerdem Sebastian Heinkele, Felix Batsching und Torwart Patrick Scheer, die in der vergangenen Saison bereits unter Marco Cece in der dritten HSG-Mannschaft gespielt haben. Als externer Neuzugang verstärkt Stefan Kayser von der SG H2Ku Herrenberg das Team. Nicht mehr dabei ist Volkan Atalay, der zum TSV Schönaich gewechselt ist, Nicholas Raff ist in den Landesliga-Kader der HSG aufgerückt.

In der Vorbereitung standen Marco Cece und seinem Co-Trainer Sebastian Krüger insgesamt 19 Spieler zur Verfügung. Und den jungen Talenten mangelt es nicht an Ehrgeiz und Einsatzwillen. Die Trainingsbeteiligung ist trotz des für Bezirksliga-Verhältnisse hohen Zeitaufwands sehr gut: „Wir trainieren dreimal pro Woche und wollen das auch während der Runde durchziehen“, kündigt Marco Cece an.

Dass seiner Mannschaft ein erfahrener Leitwolf fehlt, sieht der Trainer nicht als Nachteil: „Für mein Spielkonzept brauche ich keinen klassischen Führungsspieler. Die ganze Mannschaft muss Verantwortung übernehmen“, sagt der Trainer. Dass er viele junge und schnelle Spieler zur Verfügung hat, will er nutzen und legt deshalb großen Wert auf das Tempospiel: In den Trainingsspielen erzielte die HSG 2 rund ein Drittel aller Tore aus der ersten und zweiten Welle. In der Abwehr setzt Marco Cece in erster Linie auf eine 6:0-Abwehr. „Das heißt aber nicht, dass alle Spieler hinten drinstehen, sondern wir wollen den ballführenden Gegenspieler aggressiv angehen.“

Sein primäres Ziel sieht Marco Cece in der Förderung junger Spieler, weshalb er auch keinen konkreten Tabellenplatz als Saisonziel ausruft. Zumal die Stärke der Konkurrenten in der Bezirksliga vor Saisonbeginn schwer abzuschätzen ist. Eines steht für den neuen Trainer aber fest: „Wir haben nicht vor, gegen den Abstieg zu spielen.“ 

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Vorbericht F1 Saison 2014/2105

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HSG-Frauen wollen den Fahrstuhl stoppen

Das Wort Wiederaufstieg war bei den Frauen der HSG Böblingen/Sindelfingen vor einem Jahr eigentlich tabu. Nach einer katastrophalen Landesliga-Saison mit nur einem einzigen Sieg ging es für das Team von Trainerin Petra Zürn eigentlich erst einmal darum, den Abstiegs-Frust aus den Köpfen zu bekommen und sich in der Bezirksliga neu zu finden. Zumal nach der Fusion von SVB und VfL auch noch einige neue Spielerinnen in das Team eingebaut werden mussten. Doch das funktionierte viel besser als gedacht: Von Anfang an konnte sich die HSG in der Spitzengruppe festsetzen, und am letzten Spieltag kam es in der Murkenbachhalle zum Showdown: Durch einen klaren 31:22-Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Leonberg sicherte sich die HSG die Bezirksmeisterschaft und damit die direkte Rückkehr in die Landesliga.

Nachdem der Aufstieg ausgiebig gefeiert wurde, stehen Petra Zürn und ihr neuer Trainer-Kollege Jürgen Hornikel nun vor der Aufgabe, den Fahrstuhl, der das Team in den vergangenen Jahren regelmäßig zwischen Bezirks- und Landesliga hin und her befördert hat, anzuhalten. Und die Trainerin ist überzeugt davon, dass ihr Team das Zeug dazu hat, um sich dauerhaft in der Landesliga zu etablieren. Immerhin haben die vielen jungen Spielerinnen nun mehr Erfahrung als vor zwei Jahren. Zudem konnte mit Anja Weinhardt von der SG H2Ku Herrenberg ein Neuzugang mit Württemberg-Liga-Erfahrung verpflichtet werden. Neu im Kader sind außerdem Cinta Albert, die zuletzt pausiert hatte, Torhüterin Sandra Martinewsky (zweite Mannschaft) und die A-Jugendlichen Julia Bauer und Denise Knoll.

Nach dem Abgang von Birte Reiser, Sonja Unkauf (beide Karriereende), Meryem Brantin (verletzungsbedingt) und Sandra Fischer (beruflich nach Hamburg) stehen dem Trainer-Team nun 15 Spielerinnen zur Verfügung. Und die sind richtig heiß auf die Landesliga, wie sich schon in der Vorbereitung zeigte: „Alle sind sehr engagiert dabei, bislang gab es noch kein Training, bei dem nicht mindestens zwölf Spielerinnen da waren“, freut sich die Trainerin. Auch außerhalb der Halle passt das Team hervorragend zusammen.

Nun gilt es, die gute Stimmung in die Saison mitzunehmen. Das Erfolgsrezept soll das gleiche sein wie im Aufstiegsjahr: „Da wir über sehr schnelle Spielerinnen verfügen, werden wir versuchen, die Abwehr stark zu machen, um über Gegenstöße zu einfachen Toren zu gelangen“, sagt Petra Zürn. Nach den positiven Eindrücken in den Trainingsspielen geht sie optimistisch in die neue Runde: „Saisonziel ist der Klassenerhalt und die Integration der nachgerückten A-Jugendspielerinnen, die eigentlich noch in der Jugend spielen dürften“, sagt sie. Nach zwei Meisterfeiern innerhalb von zwei Jahren hat das feierfreudige Frauen-Team nun auch mal Lust auf eine Nichtabstiegs-Party. 

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Vorbericht M3 Saison 2014/2015

Veröffentlicht in Herren 3

Das neue Team muss sich noch finden

Auch die dritte Mannschaft der HSG hat einen neuen Trainer: Klaus Putze heißt der neue Mann an der Seitenlinie. Er kommt aus Rutesheim und hat beim dortigen SKV verschiedene Jugendmannschaften und zuletzt auch die dritte Mannschaft trainiert. Auch der Kader hat sich im Vergleich zur vergangenen Saison stark verändert. Nachdem eine Reihe junger Spieler zusammen mit Trainer Marco Cece in die zweite Mannschaft aufgerückt ist und überdies mehrere Spieler aufgrund von Verletzungen oder berufsbedingt ausfielen, musste das Team in der Vorbereitung oft in sehr dünner Besetzung trainieren. Zwei Wochen vor Rundenbeginn wurde deshalb entschieden, die Spieler der vierten Mannschaft größtenteils in die Dritte hochzuziehen. Nun hat Klaus Putze zwar einen 15-Mann-Kader zur Verfügung, für eine gemeinsame Saisonvorbereitung blieb allerdings keine Zeit mehr. „Wir werden deshalb bestimmt noch ein, zwei Monate brauchen, um uns einzuspielen“, sagt der 50-Jährige.

Dennoch ist der neue Trainer überzeugt, dass sein Team in der Bezirksklasse mithalten kann. Immerhin hat er Routiniers wie Alexander Sandhoff, Bruno Radtke, Tobias Müller, Markus Chrustowski oder Dennis Hoffmann im Kader, die alle höherklassige Erfahrung haben. Hinzu kommen aber auch junge Talente wie Cornelius Dold oder Max Mertens, die für das nötige Tempo im Spiel sorgen sollen.  Als reine Hobbytruppe sieht Klaus Putze die dritte Mannschaft nicht: „Ich erwarte schon, dass sich die Spieler im Training reinhängen. Es werden bei mir vorrangig diejenigen spielen, die auch das nötige Engagement zeigen.“

Der neue Coach, der von Dennis Hoffmann als Co-Trainer unterstützt wird,  ist ein Freund offensiver Deckungsvarianten, um durch Ballgewinne zu Gegenstößen zu kommen. „Wir haben aber auch die Qualität, um über den Rückraum Tore zu erzielen“, sagt der C-Lizenz-Inhaber. In der Bezirksklasse erwartet er eine sehr ausgeglichene Liga ohne herausragende Teams.  „Wenn wir schnell zusammenfinden, denke ich, dass wir in der oberen Tabellenhälfte mitspielen können“, hofft der Coach.